Zusammenfassung
Spielbericht
Die Blumenauer Rumpfelf bot den Hausherren über lange Zeit Paroli, ehe dann in der letzten Viertelstunde auch kräftebedingt und mangels Alternativen auf der Bank ein kleiner Einbruch erfolgte. So klar wie das Endergebnis war der Spielverlauf definitiv nicht, da es über weite Strecken eine Partie auf Augenhöhe war.
Unglücklicher Gegentreffer bringt Blumenau nicht aus der Ruhe
Die erste Hälfte war beiderseits äußerst chancenarm, wobei der Führungstreffer auch aus einer eher ungefährlichen Situation entstand, in der Hoffmann seinen Gegenspieler im Strafraum unglücklich zu Fall brachte (11.). Der SC Blumenau steckte den frühen Rückstand jedoch gut weg und ließ dem Gegner kaum Räume, der von der Gegenwehr des Tabellenletzten vielleicht ein wenig überrascht war.
Teilweise kombinierte der SC Blumenau am gegnerischen Strafraum durchaus ansehnlich, es fehlte jedoch an klaren Abschlüssen. Die beste Chance hatte Laaguidi, dessen Schuss am langen Eck vorbei ging (41.).
Dem Ausgleich folgt das Gegentor
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff holte Laaguidi, mit dessen Dribblings die Schriesheimer einige Mühe hatten, einen Strafstoß heraus – Follo hatte ihn regelwidrig im Strafraum gelegt. Litke übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher flach ins Eck zum Ausgleich (50.).
Offenbar war es ein Weckruf für die Schriesheimer, die jetzt wieder aktiver wurden und zurückschlugen: Der Gegentreffer war allerdings ein wenig zu einfach: Ein langer Ball gelangte auf den völlig blank stehenden Plewa, der Torwart Kersten umkurvte und zum 2:1 traf (58.).
Blumenau kann nicht mehr zulegen
Der SV Schriesheim bekam wieder mehr Spielkontrolle und nutzte die ab jetzt gehäuften Fehler beim SC Blumenau. Ein Doppelschlag von Abbas entschied die Partie endgültig. Den Schlusspunkt setzte Petzoldt, der ungedeckt aus kurzer Distanz einnicken konnte. Beim SC Blumenau ging kräftebedingt nichts mehr – der Mannschaft war allerdings in Anbetracht der personellen Lage einmal mehr kein Vorwurf zu machen.

Timo Winkler schlägt vor Gegenspieler Maurice Körbel den Ball nach vorne