Die Vereinshistorie des Sportclubs Blumenau

Wie alles begann...

Die Geburtsstunde des SC Blumenau fand im September 1947 im Gewächshaus der Familie Schneider statt, als drei bis vier Leute die Idee hatten, einen Sportverein auf der Blumenau zu gründen. Dies wurde schließlich in die Tat umgesetzt: Der erste Vorstand war Hans Müller zusammen mit seinem Stellvertreter Willi Seeberger. Rechts ist übrigens das erste Vereinslogo zu sehen, welches sich im Laufe der Zeit noch insgesamt drei Mal verändert hat.

Das erste Vereinsheim wurde 1949/50 erbaut, welches allerdings vier Jahre später durch einen Brand völlig zerstört wurde. Eine einfache Hütte diente dann als Übergangslösung, bis 1963 das heutige Clubhaus (noch ohne Anbau) fertiggestellt wurde. 1986/87 wurde das Dachgeschoss zu einer Wohnung für die Wirtsleute ausgebaut, 1992 war Richtfest zum Erweiterungsbau, welcher eine Platzwartwohnung sowie Dusch- und Umkleideräume umfasste.

Das erste Fußballfeld wurde 1948/49 als Sandplatz an der heutigen Stelle errichtet. Der Ausbau als Hartplatz erfolgte 1962. Die erste Flutlichtanlage wurde 1984 installiert.

Im Jahr 1983 wurde die Tennisabteilung gegründet. Die erste Abteilungsleitung bildete Günter Weindel mit seinem Stellvertreter Volker Reger. Nachdem übergangsweise noch in verschiedenen Tennishallen gespielt werden musste, wurden im Jahr 1985 die ersten zwei Tennisplätze fertiggestellt, ein dritter Platz kam 1987 dazu. 1996 erfolgte ein Neubau von Umkleide-, Dusch- und Toilettenräume.

Zur Vollständigkeit sei erwähnt, dass es von 1953-1957 auch eine Tischtennisabteilung beim SC Blumenau gab.

Bauliche Veränderungen, Gründung der Bouelabteilung, Pächterwechsel

Im Jahre 2001 durfte sich der Sportclub Blumenau über eine neue Abteilung freuen: Boule wurde ins Leben gerufen mit den Abteilungsleitern Wolfgang Müller und Karl-Heinz Schwebig. Die Bouleanlage wurde durch die Firma Weiland gebaut, zwei Jahre später wurde die Zaunanlage errichtet. 2003 wurde ein Container angeliefert, der als Büro und Wirtschaftsraum genutzt wurde.

Nach dem Weggang des langjährigen Pächters Evangelos Stergatos fand 2011 eine Komplettrenovierung der Vereinsgaststätte inklusive Küche sowie der verbundenen Wohnung im Dachgeschoss statt.  Die Wiedereröffnung der Gaststätte erfolgte im Juli 2011 mit einem neuen Pächter, der allerdings nur ein knappes Jahr den Gaststättenbetrieb führte, ehe dann im Jahr 2012 Familie Aidoni übernahm. Die Gaststätte mit dem jetzigen Namen „Clubhaus Alexandra“ genießt in der Umgebung einen sehr guten Ruf und bietet griechische Spezialitäten vom Holzkohlegrill.

Großprojekt Kunstrasenbau

Abteilungsleiter Jürgen Wolf wurde von vielen für verrückt erklärt, als er im Jahr 2007 die Idee eines Kunstrasenspielfeldes (als Ersatz für den bisherigen Hartplatz) auf der Blumenau aufbrachte. Schon damals standen Kosten von 250.000 EUR im Raum, welche trotz Fördermöglichkeiten von Stadt und Sportbund zunächst für einen kleinen Verein wie der SC Blumenau als eine Nummer zu groß erschienen. Im Laufe der Jahre nahm das Projekt jedoch rasant an Fahrt auf: Aktionen, Veranstaltungen und zahlreiche Spenden sowie das unermüdliche Engagement vieler Mitglieder ließen schließlich einen Traum auf der Blumenau wahr werden, der im August 2014 im Rahmen einer großen, mehrtägigen Einweihungsveranstaltung gebührend gefeiert wurde. Vertreter aus Politik und Sport beglückwünschten den SC Blumenau für seinen neuen Platz, der auch durch die Segnung beider christlicher Konfessionen göttlichen Beistand erfuhr. Dass die Veranstaltung durch einen Gewittersturm am letzten Tag abgebrochen werden musste, war nur ein kleiner Wermutstropfen und konnte die Freude beim SC Blumenau nicht wirklich trüben.

Eine große Bildergalerie von der Bauphase sowie der Einweihungsfeier gibt es hier. Dort sind auch die damaligen Spender und Unterstützer aufgeführt. Zudem befinden sich dort auch etliche Artikel aus der lokalen Tagespresse, die über das Projekt regelmäßig berichtete.

Die große Jubiläumsfeier - 70 Jahre SC Blumenau

Im Dezember 2017 feierte der SC Blumenau sein 70-jähriges Jubiläum im Rahmen einer großen Feier im Gemeindesaal von St. Michael. Mit 140 Personen war dieser praktisch bis auf den letzten Platz belegt. Die Veranstaltung kam sehr gut bei den Mitgliedern und Ehrengästen an. Alleinunterhalter Andreas Knecht führte durch den Abend und ließ keine Langeweile aufkommen. Das Bild auf der rechten Seite zeigt den damaligen Auftritt der Sängerrose.