Zusammenfassung
Spielbericht
Es war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Heimniederlage gegen den TSV Schönau vor einer Woche. Für einen Punktgewinn im Abstiegskampf reichte es allerdings auch diesmal nicht, wenngleich dieser durchaus möglich gewesen wäre.
Blumenaus fataler Blackout bei einem Eckball
Der SC Blumenau hatte in der Anfangsviertelstunde ein paar Probleme mit langen Bällen, die Torwart Kersten jedoch gut antizipierte und rechtzeitig klären konnte. Ansonsten stand die Blumenauer Defensive stabil, die durch einige Entlastungsangriffe auch nicht so extrem unter Druck geriet wie in vielen Spielen davor. Das altbekannte Problem waren allerdings die fehlenden Abschlüsse im letzten Drittel – eine klare Torchance gab es in der ersten Hälfte nicht.
Die Gastgeber hatten in der 35. Minute ihre erste klare Möglichkeit, als Durling freigespielt wurde und aus kurzer Distanz an Torwart Kersten scheiterte. Beim darauffolgenden Eckstoß leistete sich die Blumenauer Abwehr dann einen kollektiven Blackout: Der halbhoch geschlagene Ball rutschte bis auf den langen Pfosten durch, wo Ligendza unbedrängt abstauben konnte (36.).
Blumenauer Druckphase ohne Ertrag
In der zweiten Hälfte agierte der SC Blumenau etwas offensiver und gewann bereits im Mittelfeld etliche Zweikämpfe. So konnte man sich teilweise sogar in der gegnerischen Hälfte festsetzen und einige aussichtsreiche Freistoßsituationen erzwingen, aber es blieb wie gehabt: Keine einzige Aktion wurde wirklich gefährlich bzw. die vielen Standards verpufften allesamt wirkungslos.
In der 70. Minute dann plötzlich die große Ausgleichschance: Touary setzte sich im Strafraum durch, scheiterte aber an Torwart Gaber. In der 79. Minute war es wieder Touary, der diesmal den Außenpfosten traf. In der Schlussphase bekam Lützelsachsen wieder mehr Spielkontrolle und schloss einen der wenigen Konter sehenswert ab: Celiks Schlenzer landete genau im Torwinkel und besiegelte eine vermeidbare Niederlage für den SC Blumenau.

Der Blumenauer Matarr Touary hat es hier gleich mit zwei Gegenspielern zu tun