Zusammenfassung
Spielbericht
Der SC Blumenau verliert sein 6-Punkte-Spiel im Abstiegskampf zu Hause gegen den Tabellenvorletzten SG Viernheim und verharrt somit auf dem letzten Tabellenplatz der Kreisklasse A2. Das deutliche Resultat spiegelt dabei durchaus den Spielverlauf wider – der SC Blumenau hatte einmal mehr offensiv keine Durchschlagskraft und stand auch defensiv nicht kompakt genug.
Hinten anfällig, vorne harmlos
Die besseren Chancen in der ersten Hälfte hatte die SG Viernheim, die bereits nach 16 Minuten durch Schreck einen Lattentreffer zu verzeichnen hatten. In der 23. Minute dann die erste Gefahr im Viernheimer Strafraum, als Vierheller im letzten Moment geblockt wurde und Laaguidis Nachschuss zu unpräzise war. Unglücklicherweise verletzte sich Vierheller bei der Aktion und musste ausgewechselt werden. Es sollte tatsächlich die einzige gefährliche Offensivkation des SC Blumenau während der gesamten 90 Minuten sein.
In der 34. Minute dann die Führung für die Gäste, als die Abwehr nicht im Bilde war und Gülmez mutterseelenalleine vor Torwart Kersten sich die Ecke aussuchen konnte. Ärgerlich und vermeidbar auch das zweite Gegentor unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Es war ein Standard aus dem Halbfeld, der schlecht verteidigt wurde, so dass Unvar völlig frei zum Kopfball kam und das 0:2 erzielte (45.+1).
SC Blumenau chancenlos in Hälfte 2
Der SC Blumenau hatte sich ganz sicher vorgenommen, nach der Pause nochmal alles zu versuchen. Mit dem frühen 0:3 war der Zahn jedoch schnell gezogen: Es war diesmal ein langer Ball der Viernheimer, der die Abwehr aushebelte und Gülmez seinen zweiten Treffer ermöglichte – sein Heber über Torwart Kersten schlug im Netz ein (50.). Boysen verwandelte einen von Halter verursachten Strafstoß zum 0:4 (68.), und die SG hatte in der Schlussphase noch weitere Möglichkeiten, die allerdings zu unsauber ausgespielt wurden.
Der SC Blumenau wehrte sich so gut es ging in einer Partie, deren Niveau der Tabellensituation beider Mannschaften entsprach.

Gefahr im Blumenauer Strafraum: Litke, Halter und Winkler verfolgen den Viernheimer Schreck