SC Blumenau — FV 1918 Brühl 2 3:5 (1:3)

3

SC Blumenau

loss
  • Lickfeld, Christian - 1 (73') Tor(e)
  • Bartodziej, Allan - 1 (10') Tor(e)
  • Dolinskij, Eugen - 1 (84') Tor(e)
5

FV 1918 Brühl 2

win
  • Keklik, Canay - 2 (25', 90+1') Tor(e)
  • Tessitore, Mario - 3 (6', 31', 63') Tor(e)
14/10/2020 | 19:00

Details

Datum Zeit Liga Saison Spieltag Zuschauer Schiedsrichter
14/10/2020 19:00 Kreispokal 2020/2021 Viertelfinale 80 Sven Gadow

Ergebnis

VereinHalbzeitstandEndstand
SC Blumenau13
FV 1918 Brühl 235

Zusammenfassung

Spielbericht

Der Traum vom Halbfinale ist geplatzt: Trotz einer kämpferisch starken Leistung reichte es für den SC Blumenau dieses Mal nicht für eine weitere Pokalüberraschung. Das Team von Luis Trindade konnte eine sehr starke Brühler Mannschaft nur punktuell in Bedrängnis bringen. Insgesamt spielte der A-Ligist doch ziemlich abgeklärt und verlor lediglich in der Schlussphase kurzzeitig die Kontrolle über das Spiel.

Viele Torchancen auf beiden Seiten

Die Partie begann für den SCB denkbar schlecht, als die Defensive bei einem hohen Flankenball nicht gut aussah und die Kopfballbogenlampe von Tessitore bei Insabellas Rettungsversuch bereits hinter der Torlinie war (6.). Der SCB antwortete prompt mit einem Freistoßhammer von Bartodziej – Torwart Thiel war noch dran, konnte aber den Einschlag im kurzen Eck nicht verhindern (10.).

Die Gäste schlugen zurück: Zunächst war Torwart Köllner, der heute Stammkeeper Polte vertrat und seine Sache sehr gut machte, bei einem Distanzschuss auf dem Posten (16.). Den Einschlag bei Kekliks Hammer ebenfalls aus der Distanz konnte er jedoch nicht verhindern – der Ball passte genau ins Eck (25.). In der Folgeszene hatte der SCB Pech, als Unger im Nachschuss nach einem Bartodziej-Freistoß nur den Pfosten traf und damit den erneuten Ausgleich verpasste (28.). Auf der anderen Seite waren die Gäste eiskalt vor dem Tor: Nach einem langen Ball stand Tessitore völlig frei und lupfte den Ball cool über Torwart Köllner ins Netz (31.).

Danach tat sich der SCB schwer mit einem geordneten Spielaufbau und geriet dadurch hinten immer wieder in Schwierigkeiten. Torwart Köllner musste sich bei einem Kopfball-Aufsetzer lang machen (36.), noch in der gleichen Szene traf Tessitore aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten (36.). Insgesamt waren die Gäste spielerisch abgeklärter und hatten insbesondere die SCB-Offensivakteure um Torjäger Paulus gut im Griff.

SCB findet trotz klarem Rückstand nochmal in die Partie zurück

Auch nach der Pause hatte man zunächst nicht den Eindruck, als könne der Sieg der Gäste noch in Gefahr geraten. Zunächst hielt Köllner den SCB mit einer Glanztat im Spiel (60.), dann schlug Tessitore zum dritten Mal zu, der in der Mitte gelauert hatte und zur vermeintlichen Vorentscheidung abstaubte (63.). Dieser hatte dann auch das 1:5 auf dem Fuß, blieb aber diesmal an Torwart Köllner hängen (69.)

Statt der endgültigen Entscheidung fiel auf der Gegenseite das 2:4 für den SCB, als Lickfeld einen Abpraller per Kopf verwertete, nachdem zuvor Dolinskij noch gescheitert war (73.). Der SCB riskierte jetzt alles und lief dabei zwangsläufig in Konter. Bei einem Lattentreffer von Brühl hatte der SCB Glück und blieb im Spiel (79.). Dolinskij machte schließlich mit seinem Anschlusstreffer die Sache nochmal spannend – er staubte ab, nachdem Bartodziejs Schuss abgefälscht wurde und ihm quasi vor die Füße gefallen war (84.).

Platzverweis und finaler Knockout für den SCB

Zu einer nennenswerten Schlussoffensive kam es allerdings nicht mehr, zumal sich der eingewechselte Zimmermann zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, die seine Mannschaft dezimierte und zudem auch wertvolle Zeit kostete (87.). So war die letzte Torchance erneut ein Konter der Gäste, welchen Keklik in der Nachspielzeit zum 3:5 nutzte (90.+1).