Zusammenfassung
Spielbericht
Der SC Blumenau konnte sich in der englischen Woche direkt nach dem schwachen Auftritt gegen Lützelsachsen 2 rehabilitieren. Zwar reichte es zu Hause gegen die SG Hemsbach nur zu einem Remis, jedoch stimmten Kampf und Wille zu hundert Prozent.
Rückstand zur Pause
Die SG Hemsbach fand zunächst etwas besser ins Spiel und hatte gleich eine gute Kopfballchance nach einem Standard – Torwart Kaßner konnte den Ball aber gerade noch aus dem Eck fischen (5.). In der Folgezeit hatten beide Teams ihre Abschlüsse – richtig gefährlich war es auf beiden Seiten nicht.
Die Führung für Hemsbach war stark herausgespielt: Im Strafraum ließ der Hemsbacher einen langen Ball auf seinen freistehenden Mitspieler von Scheidt prallen, der unhaltbar abzog und ins Eck traf (25.).
Blumenau kämpft sich zurück
Nach der Pause erhöhte der SC Blumenau den Druck und erzielte bereits nach zwei Minuten den vermeintlichen Ausgleich: Einen Schuss von Paulus konnte Torwart Weber nicht festhalten – Paulus selbst setzte nach und bugsierte den Ball hinter die Linie. Schiedsrichter Schwechheimer gab den Treffer jedoch nicht, offenbar weil aus seiner Sicht der Torwart den Ball schon sicher in der Hand hatte – eine knifflige Entscheidung (47.).
Der SC Blumenau ließ sich davon aber nicht beirren und wurde belohnt: Paulus legte nach starker Ballbehauptung mustergültig auf Halter zurück, der trocken abzog und den Ball im Netz zappeln ließ (53.).
Danach war es eine offene Partie, die vor allen Dingen von der Spannung und von den Zweikämpfen lebte. Beißen, Kratzen und Kämpfen um jeden Millimeter war angesagt. Viele kleine Fouls unterbrachen immer wieder den Spielfluss. Hemsbach war durch etliche Standards gefährlich, ohne allerdings einen klaren Abschluss zu bekommen. Im Endeffekt brachte der SC Blumenau den Ball immer irgendwie aus der eigenen Gefahrenzone.
Der Lucky Punch bleibt aus
Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder dem SC Blumenau, der seine letzten Kraftreserven mobilisierte und die Partie unbedingt gewinnen wollte. Das wäre möglich gewesen, wenn Vierhellers scharfe Hereingabe etwas präziser gewesen wäre bzw. Paulus den schwer zu nehmenden Ball besser getroffen hätte (73.). Die letzte Chance hatte wiederum Vierheller, dessen Schuss aus der Drehung nur knapp das Gehäuse verfehlte (84.). So blieb es bei einem durchaus leistungsgerechten Remis.

Gefahr im Blumenauer Strafraum bei einer Standardsituation